Niederstotzingen / pm 18.12.2018
Auf der A7 zwischen Niederstotzingen und Giengen gab es am Dienstagmittag einen schweren Unfall. Die Autobahn musste in Richtung Würzburg voll gesperrt werden.

Gegen 12 Uhr kam es am Dienstag zu einem Unfall auf der A7 zwischen Niederstotzingen und Giengen. Ein Lkw-Fahrer war auf einen vorausfahrenden Lkw aufgefahren. Der Unfall ereignete sich in einem Streckenabschnitt, auf dem die Spurbreite aufgrund von Fahrbahnerneuerungsarbeiten derzeit stark verengt ist. Zudem herrschte zum Unfallzeitpunkt auf dem Streckenabschnitt dichter Nebel. Als ein dritter Lkw an den beiden verunfallten Lastwagen vorbeifahren wollte, blieb dieser stecken und blockierte auch noch die zweite Fahrbahn Richtung Würzburg.

Fahrer an den Beinen verletzt

Der Fahrer des Lkw, der auf den Vordermann aufgefahren war, wurde in seinem Fahrerhaus eingeklemmt und an den Beinen verletzt. Ersten Auskünften seitens der Polizei wurde er jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Die Feuerwehr befreite denn Mann und übergab ihn an die Rettungskräfte.

Stau auf Grund der Vollsperrung

Die A7 wurde kurz nach dem Unfall in Richtung Würzburg voll gesperrt. Erst gegen 15 Uhr konnte die Fahrbahn wieder freigegeben werden. Die Polizei leitete den Verkehr unterdessen ab der Anschlussstelle Niederstotzingen auf die Landstraße um.

Dennoch hatte sich auf der A7 ein Stau gebildet, der mehrere Kilometer zurück reichte und auch die Umfahrungsstrecke parallel der Autobahn war bald überlastet.

Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Giengen und Herbrehtingen, das DRK sowie die Polizei. Sowohl die Einsatzkräfte als auch später die Abschleppwagen hatten Probleme, bis zum Unfallort vorzudringen, da eine Anfahrt durch eine Rettungsgasse wegen der verengten Fahrbahn in der Baustelle nicht möglich war.